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In einer Scheidung lauert die grösste Gefahr, sich zu verschulden, da plötzlich Kosten für 2 Haushalte
anfallen. Zudem ist die Scheidung selbst oft auch mit Kosten verbunden, wenn man mit Hilfe von
Anwälten eine Lösung suchen muss.

Auch eine gute Stelle schützt heute nicht mehr vor Verschuldung, wenn man bei plötzlicher
Arbeitslosigkeit nur noch mit 70 Prozent des Einkommens auskommen muss.

Viele Selbständige scheitern im harten Verdrängungskampf. Aber auch fehlendes kaufmännisches
Know-how oder nicht vorhandene finanzielle Polster können zum Verhängnis werden. Oft muss beim
Schritt in die Selbständigkeit ein gewisses Risiko eingegangen werden. Die Zahl der jährlichen Konkurse
zeigt, dass sich das Risiko leider oft nicht auszahlt.

Leasingverträge, Abzahlungsverträge, Konsumkredite, Autobesitz, Telekommunikation und Shopping
usw. Das Leben kostet Geld. Viele Verpflichtungen sind fix und können nicht von heute auf morgen
angepasst werden. Oft sind die Änderungen im Konsumverhalten schmerzhaft.

Fehlende Reserven:
Ist das Budget jeweils sehr knapp berechnet, kann eine grosse Rechnung alles aus dem Gleichgewicht
bringen. Wer rechnet schon mit einer Nachsteuer oder einer Zahnarztrechnung über mehrere tausend
Franken? Für solche Fälle muss ein Notpolster vorhanden sein. Oft lassen die Gläubiger mit sich reden,
wenn man eine Teilzahlung vorschlägt. Damit wird die Belastung etwas gesenkt.

Auch wenn Jugendliche das Elternhaus verlassen, eine Familie gegründet wird oder ein Suchtverhalten
nicht mehr kontrolliert werden kann, besteht ein erhebliches Verschuldungspotential.
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