Es ist nicht einfach den Verlockungen des Konsums zu widerstehen, aber es muss ja auch nicht immer gleich verzichtet werden. Wenn aber nur das Beste gut genug ist und die Kostenkontrolle verloren geht sind Sorgen und Probleme vorprogrammiert.
Schuldenfalle Handy Immer mehr Jugendliche besitzen ein Handy. Und die Besitzer werden immer jünger. Wer heute kein Mobile besitzt ist out. Das kann soweit gehen, dass man einfach nicht mehr mitbekommt, wo was wann stattfindet, weil die Termine strikte via Handy mitgeteilt werden. Zudem sind moderne Handys zu viel mehr fähig als nur zum Telefonieren. Bilder versenden, im Internet surfen, alles kein Problem. Und hier ist klar, die Zielgruppe für diese Produkte sind Kinder und Jugendliche. Die Gebühren sind vor allem für Kinder kaum mehr zu durchschauen.
Den Umgang mit modernen Medien lernen Aus diesem Grund ist es wichtig, dem Jugendlichen den gewissenhaften Umgang mit modernen Medien schon sehr früh klar zu machen. Das ist die Aufgabe des Elternhauses aber auch in den Schulen könnte dies angesprochen werden (Swiss School Award "my-money"). Ein effizientes Mittel zur Kostenkotrolle sind deshalb Pre paid-Karten. So kann klar geregelt werden, wer wieviel Geld auf die Karte lädt. |
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Das Leben ist teuer Nicht nur Handys kosten Geld. Auch Kleider, Ausgang und Ferien wollen finanziert werden. Der soziale Druck ist gross. Was die Kollegen haben, will man selber auch. Und wer bleibt schon gerne zuhause, wenn die anderen im Sommer in die Ferien fahren. Um sich alle Wünsche zu erfüllen, reicht ein Sackgeld genau so wenig wie ein Lehrlingslohn. Es lohnt sich daher, ein Budget zu erstellen, um zu wissen, was man sich leisten kann (Budgetrechner Junior). Dann liegt auch mal ein teureres Kleidungsstück oder sogar ein selber finanzierter Urlaub drin.
Um Geld zu sparen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. So sind Neuigkeiten im Mode- Elektronik- oder Sportbereich oft schon nach wenigen Monaten preisreduziert. Wer warten kann, spart Geld. Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, um Preise zu vergleichen oder nach günstigen Alternativen zu suchen. Auch das Gespräch unter Kollegen kann helfen, nämlich dann, wenn sich herausstellt, dass die neue Errungenschaft gar nicht so toll ist, wie es den Anschein gemacht hat.
Reden ist hier Gold Sollten sich wirklich ernsthafte Geldprobleme einstellen, ist es wichtig, sofort mit den Eltern oder Vertrauenspersonen darüber zu sprechen. Das ist zwar unangenehm aber sicher immer noch besser, als mit dem Betreibungsamt Bekanntschaft zu machen. Nur so können sofort Massnahmen getroffen werden, um die drohende Verschuldung in den Griff zu bekommen. |