Ein eigenes Auto Sobald man etwas lieb gewonnen und die Vorteile schätzen gelernt hat, fällt einem der Verzicht darauf besonders schwer. Gewohnheiten zu ändern ist schwer, aber bei einem Einkommen rund um das Existenzminimum ist ein eigenes Auto fast nicht finanzierbar. Wenn Sie Ihre Schulden loswerden oder das Budget entlasten wollen, liegen hier die grössten Sparmöglichkeiten. Sie müssen auf vieles andere nicht verzichten, wenn Sie bereit sind, beim Auto zu sparen! Haben Sie bereits berechnet wieviel Sie für Ihr Auto pro Monat tatsächlich bezahlen? Selbst wenn Ihr Auto ein Jahr lang in der Garage steht und absolut nichts mehr wert ist, kostet es Sie monatlich ca. CHF 400.-! Wenn Sie auf den öffentlichen Verkehr umsteigen und (sofern nötig) ein Auto auf Abruf haben, können Sie massiv Kosten einsparen. Wenn Sie pro Jahr weniger als 10'000 Km autofahren, lohnt es sich, bei Mobility (www.mobility.ch) Mitglied zu werden. Sollten Sie auf das Auto aus beruflichen Gründen angewiesen sein, könnten Sie Fahrgemeinschaften bilden. Insbesondere bei längeren Strecken lohnt es sich, gemeinsam zu fahren. Sie können ein Auto aber auch mit Nachbarn oder Verwandten teilen. Sind die Vorschläge für Sie nicht praktikabel, lohnt es sich, ein günstiges und frisch geprüftes Occasion-Auto zu erwerben (nach 2 Jahren ist in der Regel beinahe die Hälfte des Wertes abgeschrieben), welches noch nicht so alt ist (in der Regel 10 Jahre), dass man mit grösseren Reparaturen rechnen muss. Die regelmässige Wartung, welche Sie selber durchführen können (Reifendruck, Wasser, Öl) verlängert die Lebensdauer des Autos bzw. der Reifen und verhindert kapitale Schäden. Übrigens: auch Bussen sind nicht nötig, halten Sie sich deshalb an die Verkehrsregeln.
Freizeitgestaltung Ausflüge mit dem Velo oder zu Fuss kosten nichts und lassen einen die Altagssorgen vergessen. Wandern mit Freunden muss nicht teuer sein, wenn man sich an einer lauschigen Stelle im Walde verpflegt und mit dem öffentlichen Verkehr anreist. Bücher kann man sich in der Bibliothek ausleihen und danach gratis in der Cafeteria die aktuellen Tageszeitungen lesen. Für die Kinder können Spiele in der Ludothek ausgeliehen werden. Öffentliche Veranstaltungen und Vorträge sind zum Teil kostenlos. Der Jahresbeitrag im Sportverein ist meistens wesentlich preiswerter als die Mitgliedschaft im Fitnesscenter. Der Verein ist generell ein ein guter Ort um mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen ohne gleich viel Geld auszugeben. Versicherungen Erkundigen Sie sich bei Ihrer Wohngemeinde, ob Sie Anrecht auf Prämienverbilligung haben. Überprüfen Sie zusätzlich Ihre Krankenkassenprämie bei www.comparis.ch und vergleichen Sie diese mit anderen Angeboten. Die Grundversicherung (KVG) beinhaltet bei jedem Anbieter den gleichen Leistungsumfang. Sie können also bei der Grundversicherung ohne Leistungseinbussen zum günstigsten Anbieter wechseln. Beim Wechsel der Zusatzversicherung (VVG) empfiehlt es sich, vor Kündigung des alten Vertrages, eine Aufnahmebestätigung des neuen Anbieters einzuholen. Telefonieren Telefonieren mit dem Handy ist im Gegensatz zum Festnetz ziemlich teuer. Aber auch Telefongespräche vom Festnetz auf ein Handy können ins Geld gehen (Vergleichen Sie die Tarife unter www.comparis.ch). Sofern Sie weniger als 20 Minuten pro Monat mit dem Handy telefonieren und sich auch wirklich daran halten (zwingen Sie sich, nur kurze Gespräche zu führen), können Sie mit einem Abo für "Wenig-Telefonierer" ziemlich einfach Geld sparen. Zudem erhalten Sie beim Abschluss eines Abos günstigere Gesprächstarife und ein verbilligtes Handy. Erleben Sie beim Öffnen der Handyrechnung immer unliebsame Überraschungen, können Sie sich mit einer Prepaid-Karte vor sich selber schützen. Da Sie im Voraus für Ihr Gesprächsguthaben zahlen, haben Sie die Kosten immer im Griff. |