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INTRUM JUSTITIA AG
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Jugendverschuldung

Jugendverschuldung
Ein Drittel der Jugendlichen in der Schweiz macht heute Schulden, wobei sich die durchschnittliche Verschuldung auf Fr. 500.- beläuft. Diese Zahlen sind alarmierend, denn die Verlockung zum Konsum ist allgegenwärtig. Die Kreditfallen lauern im Alltag: Natels, Trendklamotten und Elektronikartikel gehören bei den Jugendlichen zur Standardausrüstung und müssen finanziert werden. Knapp die Hälfte der Jugendlichen hat mit ihrem Kaufverhalten ein Problem. Konsequenz ist, dass Nebenjobs angenommen werden, um die Schulden abzuarbeiten statt dass Hausaufgaben gemacht werden. Aus diesem Grund lancierte Intrum Justitia AG, Branchenleaderin in der Schweiz im Bereich Forderungsmanagement und Kreditentscheid mit Sitz in Schwerzenbach ZH, einen nationalen Schulwettbewerb "Schüler, Schulden und Geld". Gemäss einer Auswertung von Intrum Justitia präsentiert sich die Verschuldung der Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren folgendermassen:
Eine erste Klippe lauert im Alter zwischen 13 und 14 Jahren, hier beginnt sprunghaft das Schuldenmachen mit kleineren Beträgen und steigt dann kontinuierlich an bis zum 18. Geburtstag. Bis zu dieser Altersgrenze hat bereits knapp jeder siebte Jugendliche unter 20 Jahren Zahlungsausstände. Dramatisch wird es mit 19 Jahren. 41.2 Prozent der verschuldeten Jugendlichen machen zwischen 18 und 19 Jahren in grösserem Ausmass Schulden. Bei jedem zehnten Jugendlichen sind die Beträge über CHF 1000.- Kein Wunder: In dieser Zeit haben viele ihre Lehre abgeschlossen, haben die Fahrprüfung bestanden und leisten sich eine erste Wohnung oder ein eigenes Auto - meist ohne ein genaues Budget zu erstellen. Das böse Erwachen lässt oft nur kurz auf sich warten.
Interessant ist die Tatsache, dass unter den verschuldeten Jugendlichen bis zum Alter von 20 Jahren 63% Frauen und nur 37% Männer sind. Wie mühsam dann das Abstottern der Verschuldung ist, zeigt wiederum die Statistik. Ein Inkassofall der betroffenen Zielgruppe bleibt im Schnitt rund 190 Tage offen, bis er abgeschlossen werden kann. In der Zwischenzeit werden aber oft weitere Inkassofälle eröffnet, die es zu bezahlen gilt. 


Einfluss der Medien
Der Einfluss der Medien ist vor allem auf junge Menschen sehr stark und nicht zu bestreiten. Das beliebteste Mittel der Medien ist die Werbung (neben Internet, Fernsehen, Zeitschriften und Musik-Business). Grundsätzlich könnte man sagen, dass die Werbung allgegenwärtig ist, doch aufgrund der gewaltigen Masse wird der größte Teil zumeist nur noch unbewusst wahrgenommen. Die defensive indirekte Werbung macht beinahe 60% der Werbung aus und ist im Grunde der Teil, der den Menschen letzten Endes beeinflusst, da sie unbewusst im Unterbewusstsein wahrgenommen und gespeichert wird. Von dem Medienrummel werden vor allem die Jugendlichen ergriffen, die auf Trends und Neuheiten am besten ansprechen und begeistert sind, dass sie z.B. mit einem teuren Handy cool und überall erreichbar sind.


Gründe für z.B. Handyverschuldung:
Kommerzielle Gründe (Angebote, Reduktionen, etc.)
Gesellschaft und soziales Umfeld
Kommunikationsfreudigkeit
 
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